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Gedanken zum Thema: Zusammenarbeit und Team (Tom DeMarco):


In Fahrt sein:

Für Ingenieursarbeit unabdingbar: in Fahrt kommen.

In Fahrt ist ein tiefer, fast meditativer Zustand der Versunkenheit, wenn man sich auf eine Arbeit konzentrieren kann. In diesem Zustand fühlt man eine leichte Art von Euphorie und hat kein Gefühl für Zeit. Man merkt die Arbeit nicht, sie geht einfach locker von der Hand. Sie befanden sich sicherlich schon oft in diesem Zustand.

Leider kann man diesen Zustand nicht einfach wie das Licht einschalten. Man muss sich langsam auf einen Vorgang konzentrieren. Es dauert ca. 15 Minuten voller Konzentration, bevor dieser Zustand erreicht ist. Während dieser Zeit ist man besonders anfällig für Geräusche und Störungen. Eine störungsanfällige Umgebung erschwert den Prozess des Eintauchens, oder macht ihn gar ganz unmöglich.

Sobald Sie den Zustand erreicht haben, können Sie durch jede Störung unterbrochen werden (z.B. Telefon) oder auch durchdringenden Lärm. Nach jeder Unterbrechung brauchen Sie wieder eine Eintauchphase um in Fahrt zu kommen. Während der Eintauchphase erledigen Sie keine Arbeit im eigentlichen Sinn!

Wenn ein durchschnittliches Telefongespräch 4 Minuten in Anspruch nimmt und die Eintauchphase 15 Minuten beträgt, dann kostet Sie jedes Telefonat 20 Minuten Ihrer Zeit in Fahrt. Ein Dutzend Gespräche, und schon ist der halbe Arbeitstag vorbei, Ein weiteres Dutzend sonstiger Störungen, und ein kompletter Arbeitstag ist verloren. Außerdem: Frustration. Ein Mitarbeiter, der verzweifelt versucht in Fahrt zu kommen und dabei immer wieder gestört wird ist kein glücklicher Mitarbeiter. Er kommt dem Gefühl kreativ zu sein immer so nahe und wird dann doch immer wieder in die Bürorealität zurückgeworfen.

Während einer Stunde in Fahrt kann man wirklich Ergebnisse produzieren, 10 mal 6 Minuten zwischen 11 Störungen führen zu keinerlei Ergebnis.

Daher:

Zeiterfassung der wirklichen Produktivzeiten (geistige Anwesenheit):

Bitte erfassen Sie daher täglich zusätzlich zu Ihrer Anwesenheit die Zeiten ungestörten Arbeitens. Das sind Zeiten, in denen Sie mit voller Kraft bei der Arbeit sein konnten.

Diese Daten ermöglichen es Ihnen oder dem Projektleiter in Zusammenarbeit und dem Kunden, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das produktives Arbeiten fördert oder, wie in manchen Projekten auch schon erlebt, sogar erst ermöglicht.

Geben Sie diese Werte bitte ehrlich an und haben Sie bitte keine Angst vor der manchmal wahrscheinlich erschreckend geringen Menge produktiver Stunden. Sie werden sehen, auch Tage mit Produktivität 0 sind keine Seltenheit. Es ist nicht Ihre Schuld, dass es Wochen gibt, die nur mit 1 bis 2 Stunden zu Buche schlagen werden. Dies ist die Schuld des Managements hier und/oder beim Kunden und mit Ihren Daten haben wir die Chance, Ihr Arbeitsumfeld entscheidend zu verbessern. Stellen Sie sich vor: Schon 15 effektiv nutzbare Stunden in der Woche sind im obigen Beispiel eine Verzehnfachung der Produktivität!



Kleine Teams


Kleine Teams bieten erhebliche Produktionsvorteile.

Manchmal können kleine Teams Wunder bewirken, während größere Teams in der gleichen Zeit kaum in die Gänge kommen.

Aber kleine Teams können in einem politischen Klima nicht gedeihen. Jeder scheut das Wagnis, ein Projekt mit nur vier oder fünf Leuten an Bord zu schaukeln. Wer es versucht und daran scheitert, kann sicher sein, dass über kurz oder lang irgend jemand den Vorwurf erheben wird, 20 oder 30 mehr Mitarbeiter hätten genügt und die Sache wäre ein Erfolg geworden.

In einer solchen Umgebung bleibt Managern nichts anderes übrig, als die einzig sichere Alternative zu wählen und ihre Projekt überzubesetzen, obwohl sie im Grunde ihres Herzens wissen, dass das genau das Falsche ist.


Denken bei der Arbeit:

Sie grübeln in Ihrem 2-Mann-Büro über einem wirklich kniffligen Problem, haben die Füße auf dem Schreibtisch liegen und starren in die Luft. Plötzlich geht de Türe auf und Ihr Projektleiter kommt herein und fragt. „ Oh, was machst Du da?“ Sie antworten „Ich denke.“ Darauf der Chef „Kannst Du das nicht zu Hause machen?“

Es ist eigentlich eine Schande: Sie bringen jeden Morgen Ihr Gehirn mit ins Büro. Sie könnten es für die Arbeit einsetzen, ohne dass dadurch zusätzliche Kosten entstünden, wenn Sie nur etwas Ruhe und Frieden am Arbeitsplatz finden könnten.

Dabei hatten Sie noch Glück: In stillen kleinen Büros hat man im Gegensatz zu überfüllten und lauten Großraumbüros wenigstens noch die Chance während der Arbeitszeit nachzudenken.


Raum ist der wahre Luxus.

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